Der Markt für Kfz-Bremssysteme wird voraussichtlich bis 2032 ein Volumen von über 63,98 Milliarden US-Dollar erreichen, ausgehend von 43,02 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024. Bis 2025 wird ein Wachstum von 44,46 Milliarden US-Dollar prognostiziert, was einer jährlichen Wachstumsrate von 5,4 % entspricht.
Marktumfang und -übersicht für Kfz-Bremssysteme:
Kfz-Bremssysteme spielen eine entscheidende Rolle für die Fahrzeugsicherheit. Sie ermöglichen es Fahrern, ihr Fahrzeug effektiv zu verzögern und anzuhalten, wodurch Unfälle vermieden und Leben gerettet werden. Moderne Bremssysteme tragen nicht nur zur Sicherheit bei, sondern verbessern auch Fahrkomfort und Leistung. Sie bieten reaktionsschnelles Bremsen, verkürzte Bremswege und verbesserte Kontrolle unter verschiedenen Fahrbedingungen. Hersteller integrieren zunehmend Sensoren, Aktoren und elektronische Steuergeräte (ECUs), um intelligente Fahrzeugbremssysteme zu entwickeln, die sich flexibel an unterschiedliche Fahrbedingungen anpassen können. Darüber hinaus hat die zunehmende Verbreitung von Elektro- und Hybridfahrzeugen die Nachfrage nach regenerativen Bremssystemen erhöht. Diese ermöglichen die Energierückgewinnung beim Verzögern und tragen so zur Gesamteffizienz des Fahrzeugs bei.
Steigende Fahrzeugproduktion treibt das Wachstum des Marktes für Kfz-Bremssysteme voran
Das Wachstum der weltweiten Fahrzeugproduktion ist ein wichtiger Treiber für den Weltmarkt, wobei die zunehmende Urbanisierung eine entscheidende Rolle spielt. Da immer mehr Menschen in städtische Gebiete ziehen, steigt die Nachfrage nach Individualverkehr, was zu einem Anstieg der Fahrzeugbesitzer führt. Dieser Trend ist besonders in Schwellenländern zu beobachten, wo die rasante Urbanisierung mit einer wachsenden Mittelschicht und steigendem verfügbaren Einkommen einhergeht. Mit der zunehmenden Zahl an Fahrzeugen auf den Straßen steigt der Bedarf an zuverlässigen Bremssystemen, um einen sicheren Betrieb zu gewährleisten und die mit zunehmender Verkehrsdichte und Staus verbundenen Risiken in städtischen Gebieten zu mindern.
Zudem tragen die steigenden verfügbaren Einkommen dazu bei, dass hochwertigere Fahrzeuge mit fortschrittlichen Sicherheitsmerkmalen, einschließlich hochmoderner Bremssysteme, benötigt werden. Verbraucher investieren zunehmend in Fahrzeuge mit überlegener Leistung, Komfort und Sicherheit, was den Bedarf an Bremssystemen erhöht.
Beispielsweise hat Tata Motors im März 2024 eine Absichtserklärung (MoU) mit der Regierung von Tamil Nadu unterzeichnet, um dort eine Automobilproduktionsanlage zu errichten. Diese Absichtserklärung ermöglicht Tata Motors den Start der Fahrzeugproduktion. Die Absichtserklärung sieht eine Investition von 1.081,6 Millionen US-Dollar über fünf Jahre vor.
Laut der Marktanalyse für Fahrzeugbremssysteme treibt die wachsende Fahrzeugproduktion das Marktwachstum voran.
Wichtigste Einschränkungen:
Kostenbeschränkungen beeinträchtigen die Nachfrage nach Fahrzeugbremssystemen.
Die Kosten für die Entwicklung und Implementierung fortschrittlicher Bremstechnologien stellen eine erhebliche Hürde für Fahrzeugbremssysteme dar. Innovationen wie elektronische Bremssysteme (EBS), Antiblockiersysteme (ABS) und regenerative Bremssysteme (RBS) erfordern erhebliche Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen für die Konzeption, Entwicklung und Validierung neuer Technologien. Darüber hinaus investieren Hersteller in die Modernisierung von Fertigungsprozessen, die Anschaffung von Spezialausrüstung und die Beschaffung hochwertiger Materialien, um diese fortschrittlichen Bremssysteme effizient zu produzieren. Diese Vorlaufkosten können insbesondere für kleinere Hersteller mit begrenzten finanziellen Ressourcen erheblich sein und stellen gleichzeitig eine Markteintritts- und Innovationsbarriere dar. Die obige Analyse zeigt daher, dass die genannten Faktoren das Marktvolumen für Fahrzeugbremssysteme weiter beeinträchtigen werden.
Zukünftige Chancen:
Die zunehmende Entwicklung hin zu Elektro- und autonomen Fahrzeugen dürfte das Marktwachstum für Fahrzeugbremssysteme steigern.
Der Übergang zu Elektro- und autonomen Fahrzeugen bietet eine transformative Perspektive für den globalen Markt. Elektrofahrzeuge (EVs) zeichnen sich durch ihren Fokus auf Energieeffizienz und Nachhaltigkeit aus und benötigen spezielle Bremssysteme, die auf ihre individuellen Betriebseigenschaften zugeschnitten sind. Dies erfordert die Entwicklung optimierter Fahrzeugbremssysteme für regeneratives Bremsen, die einen nahtlosen Übergang zwischen herkömmlichem Reibungsbremsen und regenerativem Bremsen ermöglichen, um die Gesamtbremsleistung und -effizienz zu optimieren.
Die zunehmende Verbreitung autonomer Fahrtechnologien stellt zudem einen Paradigmenwechsel in der Fahrzeugsteuerung dar und erfordert fortschrittliche Bremssysteme, die sich in autonome Fahrzeugplattformen integrieren und mit diesen zusammenarbeiten können. Autonome Fahrtechnologien basieren auf einem komplexen Netzwerk aus Sensoren, Kameras und Algorithmen der künstlichen Intelligenz, um die Umgebung wahrzunehmen und zu interpretieren. Dies erfordert Bremssysteme, die sich an unterschiedliche Fahrbedingungen anpassen. Durch prädiktive Analyse und Echtzeit-Datenverarbeitung können fortschrittliche Bremssysteme Veränderungen der Straßenverhältnisse, des Verkehrsgeschehens und der Fahrzeugdynamik vorhersehen und so proaktiv eingreifen, um einen sicheren und zuverlässigen Fahrzeugbetrieb in autonomen Fahrszenarien zu gewährleisten.
So stellte Bosch im Juni 2022 fortschrittliche Bremssysteme für Elektro- und Hybridfahrzeuge vor. Diese verfügen über regenerative Bremsfunktionen wie iBooster und ESP, um die Reichweite zu erhöhen und die Umweltbelastung durch Bremssysteme zu reduzieren.
Die Marktanalyse für Fahrzeugbremssysteme geht daher davon aus, dass der wachsende Fortschritt im Automobilsektor die Marktchancen für Fahrzeugbremssysteme weiter steigern wird.
Marktsegmentanalyse für Kfz-Bremssysteme:
Nach Typ:
Der Markt für Kfz-Bremssysteme ist nach Typ in Scheibenbremsen und Trommelbremsen segmentiert.
Trends im Typ:
Die Entwicklung autonomer Fahrtechnologien eröffnet Herstellern von Bremssystemen lukrative Möglichkeiten. Diese erfordern eine nahtlose Integration mit Fahrzeugsteuerungssystemen, um eine zuverlässige Leistung in automatisierten Fahrszenarien zu gewährleisten.
Durch die Entwicklung fortschrittlicher, für ADAS-Anwendungen optimierter Bremssysteme können sich Hersteller in einem wettbewerbsintensiven Marktumfeld differenzieren, ihr Wertversprechen gegenüber OEMs und Verbrauchern verbessern und sich als Schlüsselfaktor für Fahrzeugsicherheit und -leistung in der vernetzten und autonomen Mobilität positionieren.
Aufgrund der oben genannten Faktoren treiben die genannten Entwicklungen die Die Nachfrage nach Bremssystemen für Kraftfahrzeuge.
Das Segment Scheibenbremsen erzielte im Jahr 2024 den größten Umsatz.
Scheibenbremsen bieten kürzere Bremswege, bessere Kontrolle und verbesserte Leistung unter verschiedenen Fahrbedingungen und sind damit unverzichtbare Komponenten für die Fahrzeugsicherheit.
Scheibenbremsen bieten überlegene Bremskraft und Wärmeableitung und sind daher ideal für Elektro- und Hybridfahrzeuge unter anspruchsvollen Bedingungen.
Ihre Konstruktion ermöglicht eine effiziente Wärmeableitung und reduziert so das Risiko von Bremsfading bei längerem oder starkem Bremsen. Dadurch eignen sich Scheibenbremsen besonders für anspruchsvolle Fahrbedingungen und Hochgeschwindigkeitsanwendungen.
Die Integration intelligenter Technologien in Scheibenbremssysteme rückt zunehmend in den Fokus. Forschungs- und Entwicklungsinitiativen konzentrieren sich auf die Integration von Sensoren und elektronischen Steuergeräten (ECUs), um Funktionen wie vorausschauende Wartung, autonome Notbremsung und regeneratives Bremsen zu ermöglichen.
Beispielsweise führte EBC Brakes im Juni 2023 vollschwimmende, zweiteilige Scheiben mit Hochleistungsbremsbelägen für den GB7 BMW M2 ein. Mit dieser Markteinführung bietet das Unternehmen leistungsstarke Aftermarket-Komponenten für Fahrzeuge an und verbessert gleichzeitig das Fahrerlebnis.
Basierend auf der obigen Analyse treiben diese Entwicklungen und Trends das Marktwachstum für Fahrzeugbremssysteme weiter voran.
Es wird erwartet, dass das Segment Trommelbremsen im Prognosezeitraum die höchste jährliche Wachstumsrate (CAGR) verzeichnet.
Trommelbremsen stellen eine traditionelle Bremstechnologie dar, die in verschiedenen Fahrzeugsegmenten weiterhin relevant ist, insbesondere bei Hinterradbremssystemen und bestimmten Einstiegsfahrzeugen.
Trommelbremsen verfügen über Bremsbacken in einer zylindrischen Trommel, die sich nach außen ausdehnen und beim Betätigen des Bremspedals Reibung an der Trommelinnenfläche erzeugen.
Trommelbremsen weisen im Vergleich zu Scheibenbremsen im Allgemeinen eine geringere Bremskraft und geringere Wärmeableitung auf, werden aber aufgrund ihrer Einfachheit, Langlebigkeit und Kosteneffizienz geschätzt.
Trommelbremsen werden oft aufgrund ihrer zuverlässigen Leistung in weniger anspruchsvollen Fahrsituationen bevorzugt. Aufgrund ihrer selbstanziehenden Natur werden sie häufig als Feststellbremsen eingesetzt.
Daher wird erwartet, dass die oben genannten Faktoren den Marktanteil von Fahrzeugbremssystemen im Prognosezeitraum steigern werden.
Nach Technologie:
Der Markt für Fahrzeugbremssysteme ist technologisch in Antiblockiersystem (ABS), Traktionskontrolle (TCS), Elektronische Stabilitätskontrolle (ESC), Elektronische Bremskraftverteilung (EBD) und Automatische Notbremsung (AEB) unterteilt.
Technologietrends:
Da ADAS-Funktionen in modernen Fahrzeugen zur Standardausstattung gehören, wird der Bedarf an fortschrittlichen Bremssystemen, die diese Technologien unterstützen, voraussichtlich steigen und weitere Innovationen und Investitionen auf dem globalen Markt vorantreiben.
Hersteller von Bremssystemen entwickeln fortschrittliche Brake-by-Wire- und Bremssteuerungssysteme mit prädiktiven Algorithmen und Sensorfusionstechnologie, um sicherzustellen, Präzises und reaktionsschnelles Bremsverhalten in autonomen Fahrszenarien.
Das Segment der elektronischen Stabilitätskontrolle (ESC) erzielte im Jahr 2024 mit 35,29 % den größten Umsatzanteil.
Die elektronische Stabilitätskontrolle (ESC) ist eine fortschrittliche Sicherheitsfunktion, die Schleudern und Kontrollverlust verhindert, indem sie bei erkanntem Traktionsverlust automatisch einzelne Räder abbremst.
ESC ist allgemein für seine Wirksamkeit bei der Vermeidung von Unfällen durch Über- oder Untersteuern bekannt, insbesondere bei Notmanövern oder widrigen Straßenverhältnissen. Infolgedessen wird ESC zunehmend zur Standardausstattung in Neufahrzeugen, insbesondere in Regionen mit strengen Sicherheitsvorschriften.
Der zunehmende Fokus auf Fahrzeugsicherheit und das Bedürfnis der Verbraucher nach verbessertem Schutz haben die Einführung von ESC vorangetrieben. Viele Hersteller bieten es mittlerweile serienmäßig oder optional in einer Vielzahl von Fahrzeugen an, darunter auch Personen- und Nutzfahrzeuge.
So brachte beispielsweise Maruti Suzuki im Juni 2022 seinen Brezza auf den Markt, der mit fortschrittlichen Sicherheitsfunktionen wie ESC-System, ABS mit EBD und weiteren ausgestattet ist.
Laut der Analyse treiben diese Entwicklungen im ECS-Segment das Wachstum des Marktes für Fahrzeugbremssysteme voran.
Das Segment der Traktionskontrollsysteme (TCS) wird im Prognosezeitraum voraussichtlich die höchste jährliche Wachstumsrate verzeichnen. Zeitraum.
Das Traktionskontrollsystem (TCS) arbeitet mit dem ABS zusammen, um die Fahrzeugstabilität zu verbessern, indem es das Durchdrehen der Räder beim Beschleunigen, insbesondere auf rutschigem Untergrund, verhindert.
Diese Systeme sind entscheidend für eine effiziente Kraftübertragung auf die Straße, insbesondere bei geringer Bodenhaftung wie Schnee, Eis oder Schlamm.
TCS wird im Zuge des wachsenden Trends zu Fahrerassistenzsystemen (ADAS) zunehmend in Pkw, leichte Nutzfahrzeuge und sogar Elektrofahrzeuge integriert.
Diese Entwicklungen im TCS-Segment werden voraussichtlich die Markttrends für Fahrzeugbremssysteme im Prognosezeitraum weiter vorantreiben.
Der Markt für Kfz-Bremssysteme ist nach Fahrzeugtyp in Pkw und Nutzfahrzeuge unterteilt.
Trends nach Fahrzeugtyp:
Die Entwicklung der globalen Automobilbranche beeinflusst den Bedarf an fortschrittlichen Produkten und Lösungen für die Automobilindustrie direkt. Der Anstieg der Fahrzeugproduktion in allen Segmenten führt zu einem erhöhten Bedarf an Erstausrüstung und Ersatzteilen, einschließlich Bremsen.
Ältere Fahrzeuge unterliegen tendenziell einem höheren Verschleiß, wodurch die Wahrscheinlichkeit steigt, dass sie fortschrittliche Bremssysteme benötigen. Dieser Faktor führt zu einem konstanten Bedarf an Ersatzteilen im Aftermarket.
Das Pkw-Segment erwirtschaftete im Jahr 2024 den größten Umsatzanteil.
Im Pkw-Segment ist im Zuge der umfassenden Energiewende ein deutlicher Trend hin zu Elektrofahrzeugen zu beobachten.
Verbraucher entscheiden sich zunehmend für Elektrofahrzeuge aufgrund ihrer geringeren Umweltbelastung, der niedrigeren Kraftstoffkosten und der verbesserten Leistung. Dieser Wandel wird auch von Regierungen weltweit unterstützt, die strengere Emissionsstandards einführen und Anreize für Käufer von Elektroautos bieten.
Die zunehmende Verfügbarkeit von Finanzierungsmöglichkeiten und die Entwicklung erschwinglicher Fahrzeugmodelle machen Pkw für eine breitere Verbraucherbasis zugänglicher. Infolgedessen passen die Automobilhersteller ihre Strategien an, um den vielfältigen Bedürfnissen der Verbraucher in diesen wachstumsstarken Märkten gerecht zu werden. Dazu gehört auch das Angebot erschwinglicher, kraftstoffsparender und kompakter Fahrzeuge.
Beispielsweise stellte Brembo Brakes im Februar 2024 in Zusammenarbeit mit dem Bugatti Bolide das Brembo Carbon Braking System vor. Die einzigartigen Carbonbremsen ermöglichen dem 1.825 PS starken Fahrzeug eine Geschwindigkeit von über 480 km/h.
Laut der Analyse treiben diese Entwicklungen im Pkw-Segment das Wachstum des Automotorenmarktes voran.
Es wird erwartet, dass das Nutzfahrzeugsegment im Prognosezeitraum die höchste jährliche Wachstumsrate verzeichnet.
Regierungen weltweit setzen immer strengere Emissionsstandards um, wie beispielsweise Euro VI in Europa und die EPA-Vorschriften in den USA, um die Luftverschmutzung einzudämmen und die Umweltauswirkungen von Nutzfahrzeugen zu verringern. Diese Vorschriften schreiben den Einsatz saubererer Motortechnologien, fortschrittlicher Bremssysteme, besserer Abgasnachbehandlungssysteme und alternativer Kraftstoffe vor, um die Emissionen schädlicher Schadstoffe wie Feinstaub (PM), Stickoxide (NOx) und Treibhausgase (THG) zu reduzieren.
Hersteller investieren in Forschung und Entwicklung, um Elektrofahrzeuge, Hybridantriebe, Erdgasmotoren und Wasserstoff-Brennstoffzellentechnologien zu entwickeln und zu vermarkten, um die Emissionsvorschriften einzuhalten und den Kundenbedarf nach saubereren und nachhaltigen Transportlösungen zu decken.
Laut der Society of Indian Automobile Manufacturers (SIAM) stiegen beispielsweise die Nutzfahrzeugverkäufe in Indien von 962.468 Einheiten auf 967.878 Einheiten. Darüber hinaus stieg der Absatz mittelschwerer und schwerer Nutzfahrzeuge im Geschäftsjahr 2023/24 von 359.000 auf 373.000 Einheiten, während der Absatz leichter Nutzfahrzeuge von 603.000 auf 595.000 Einheiten zurückging.
Daher wird erwartet, dass die oben genannten Analysen und Faktoren die Markttrends für Fahrzeugbremssysteme im Prognosezeitraum beeinflussen werden.
Nach Vertriebskanal:
Basierend auf dem Vertriebskanal ist der Markt in Erstausrüster (OEMs) segmentiert. (OEMs) und Aftermarket.
Trends im Vertriebskanal:
Online-Verkaufsplattformen gewinnen zunehmend an Bedeutung und bieten Verbrauchern und Werkstätten bequemen Zugang zu einer Vielzahl von Automobilprodukten. Diese Faktoren verändern die traditionellen Vertriebskanäle zusätzlich.
Sowohl OEMs als auch Aftermarket-Anbieter legen zunehmend Wert auf Qualität und Zuverlässigkeit. Diese Entwicklung wird von den Kundenerwartungen und der Notwendigkeit beeinflusst, die Sicherheit und Leistung der Fahrzeuge zu gewährleisten.
Das OEM-Segment erzielte im Jahr 2024 den größten Umsatzanteil.
OEMs, zu denen auch die Fahrzeughersteller gehören, spielen eine zentrale Rolle bei der Erstintegration von Bremssystemen in Neufahrzeuge während des gesamten Produktionsprozesses. Diese Kooperationen mit OEMs beinhalten typischerweise langfristige Verträge, um die Integration von Bremssystemen zu gewährleisten, die strengen Qualitätsstandards und Spezifikationen entsprechen.
Das OEM-Segment profitiert von der konstanten Nachfrage nach Automobilprodukten, die durch steigende Fahrzeugproduktionsmengen und den anhaltenden Bedarf an Fahrwerkskomponenten, die die Sicherheit, Stabilität und Leistung der Fahrzeuge verbessern, vorangetrieben wird.
Technologische Innovationen bei Fahrwerkssystemen und ein zunehmender Fokus auf Fahrkomfort erhöhen den Bedarf an hochwertigen Bremssystemen von OEMs zusätzlich.
Daher wird der Anstieg technologischer Innovationen die globalen Markttrends weiter vorantreiben.
Es wird erwartet, dass das Aftermarket-Segment im Prognosezeitraum die höchste durchschnittliche jährliche Wachstumsrate (CAGR) verzeichnet.
Das Aftermarket-Segment wird von Faktoren wie Fahrzeugalter, Verschleiß und der Notwendigkeit des Austauschs von Komponenten aufgrund von Schäden oder Fehlfunktionen bestimmt. Mit zunehmendem Alter und Kilometerstand von Fahrzeugen können Komponenten wie Fahrwerksteile und Bremssysteme verschleißen und müssen ausgetauscht werden, um optimale Fahrzeugleistung und -sicherheit zu gewährleisten.
In diesem Segment erleichtert ein vielfältiges Ökosystem aus Distributoren, Einzelhändlern und E-Commerce-Plattformen in erster Linie den Vertrieb und Verkauf von Bremssystemen an Endverbraucher. Diese Vertriebskanäle bieten eine breite Auswahl an Automobilprodukten für unterschiedliche Fahrzeugmarken und -modelle sowie für die individuellen Budgetanforderungen der Fahrzeugbesitzer.
Aftermarket-Anbieter legen häufig Wert auf Mehrwertleistungen wie Produktgarantien, technischen Support und Installationshilfe, um sich im wettbewerbsintensiven Marktumfeld zu profilieren.
Da sich die Automobilindustrie weiterentwickelt, dürfte der Aftermarket-Vertriebskanal auch weiterhin einen wesentlichen Beitrag zur kontinuierlichen Entwicklung und Innovation im globalen Marktanteil leisten.
Regionale Analyse:
Der globale Markt wurde nach Regionen in Nordamerika, Europa, Asien-Pazifik, Naher Osten und Afrika (MEA) und Lateinamerika unterteilt.
Der Markt für Automobilbremssysteme im asiatisch-pazifischen Raum wird voraussichtlich bis 2032 ein Wachstum von über 18,15 Milliarden US-Dollar erreichen, ausgehend von 11,76 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024. Bis 2025 wird ein Wachstum von 12,19 Milliarden US-Dollar prognostiziert. Davon entfiel mit 33,61 % der größte Umsatzanteil auf den chinesischen Markt. Das regionale Wachstum ist auf die zunehmende Industrialisierung und den expandierenden Automobilsektor in China und Indien zurückzuführen. Dies hat den Bedarf an erschwinglichen und zuverlässigen Bremslösungen geschaffen, die auf die lokalen Fahrbedingungen zugeschnitten sind. Darüber hinaus treibt in Märkten wie Japan und Südkorea eine starke Automobilproduktion technologische Innovationen voran und führt zur Entwicklung hochmoderner Bremssysteme, die Effizienz, Leistung und Sicherheit in den Vordergrund stellen. Da sich der Automobilsektor im asiatisch-pazifischen Raum weiterentwickelt, fördern Kooperationen zwischen nationalen und internationalen Akteuren das Marktwachstum und erleichtern die Einführung fortschrittlicher Bremstechnologien in verschiedenen Fahrzeugsegmenten. Diese Faktoren werden den regionalen Marktanteil von Fahrzeugbremssystemen im Prognosezeitraum weiter steigern.
Beispielsweise führte Continental India im Januar 2023 ein neues Einkanal-ABS für Zweiräder auf dem indischen Markt ein. Das ABS-Modul der nächsten Generation für Motorräder wurde im Technologiezentrum in Bengaluru entwickelt. Darüber hinaus wird das neue Modul mit einem Hubraum von 125 ccm erhältlich sein und eine kostengünstige Lösung darstellen.
Der nordamerikanische Markt wird voraussichtlich bis 2032 ein Volumen von über 20,81 Milliarden US-Dollar erreichen, ausgehend von 14,10 Milliarden US-Dollar im Jahr 2024. Bis 2025 wird ein Wachstum von 14,57 Milliarden US-Dollar prognostiziert. Bremssysteme in dieser Region verfügen häufig über fortschrittliche Funktionen wie Kollisionsvermeidung und adaptive Geschwindigkeitsregelung und entsprechen damit dem Bedürfnis der Verbraucher nach einem sichereren und anspruchsvolleren Fahrerlebnis. Strenge regulatorische Rahmenbedingungen fördern zudem die Einführung fortschrittlicher Bremstechnologien, stimulieren die Marktentwicklung und fördern die Zusammenarbeit zwischen Automobilherstellern und Technologieanbietern. Die USA und Kanada verfügen zudem über etablierte Automobilindustrien mit einem starken Fokus auf Sicherheitsfunktionen, einschließlich ABS. Darüber hinaus treibt der wachsende Bedarf an Elektrofahrzeugen und Fahrerassistenzsystemen (ADAS) die Einführung der ABS-Technologie in der Region weiter voran.
So schlug die US-Regierung beispielsweise im Mai 2023 die obligatorische Ausstattung aller neuen Pkw und leichten Nutzfahrzeuge mit einer automatischen Notbremse (AEB) vor. Diese Regierungsinitiative hat weitreichende Auswirkungen und zielt darauf ab, die Zahl der Unfälle mit Fußgängern und Auffahrunfälle deutlich zu reduzieren.
Der Analyse zufolge wird die Branche der Fahrzeugbremssysteme in Europa im Prognosezeitraum voraussichtlich deutlich wachsen. Mit dem Fokus auf Emissionsreduzierung und Kraftstoffeffizienz nutzen Bremssysteme in Europa zunehmend regenerative Bremstechnologien zur Rückgewinnung kinetischer Energie beim Verzögern. Das Engagement der Region für Verkehrssicherheit fördert zudem die Einführung autonomer Notbremssysteme und anderer aktiver Sicherheitsfunktionen und trägt so zu einem wettbewerbsorientierten Marktumfeld bei, das von Innovation und Einhaltung gesetzlicher Vorschriften geprägt ist. Lateinamerika verfügt zudem über einen vielfältigen Automobilmarkt mit unterschiedlichen Verbraucherpräferenzen und wirtschaftlichen Bedingungen. Staatliche Anreize und Vorschriften zur Emissionsreduzierung und Kraftstoffeffizienz treiben den Markt für Fahrzeugbremssysteme in der Region zusätzlich an. Auch im Nahen Osten und Afrika, die zunehmende Urbanisierung und der Ausbau der Infrastruktur werden voraussichtlich den Bedarf an Nutzfahrzeugen und damit auch an speziellen, auf diese Anwendungen zugeschnittenen Bremssystemen steigern.
Wichtigste Akteure und Marktanteile:
Der globale Markt für Fahrzeugbremssysteme ist hart umkämpft. Wichtige Akteure bieten Lösungen für den nationalen und internationalen Markt an. Wichtige Akteure verfolgen verschiedene Strategien in Forschung und Entwicklung (F&E), Produktinnovation und Markteinführungen, um ihre Position im Markt zu behaupten. Zu den wichtigsten Akteuren der Fahrzeugbremssystembranche gehören:
Im März 2023 gab SSAB die Partnerschaft mit MENETA bekannt, um Automobilbremskomponenten und Dichtungsmaterialien einzuführen, die aus fossilfreiem Stahl hergestellt werden. Durch diese strategische Partnerschaft reduzieren Unternehmen ihre CO2-Emissionen und steigen auf nachhaltigere Materialien um.
Marktbericht zu Bremssystemen für Kraftfahrzeuge:
Berichtsattribute
Berichtsdetails
Zeitplan der Studie
2019–2032
Marktgröße 2032
63,98 Milliarden USD
CAGR (2025–2032)
5,4 %
Nach Typ
Scheibenbremsen
Trommelbremsen
Nach Technologie
Antiblockiersystem (ABS)
Traktionskontrollsystem (TCS)
Elektronische Stabilitätskontrolle (ESC)
Elektronische Bremskraftverteilung (EBD)
Automatische Notbremsung (AEB)
Nach Fahrzeugtyp
Pkw
Nutzfahrzeuge
Leicht-Nutzfahrzeuge
Heiß-Nutzfahrzeuge
Nach Vertriebskanal
Originalhersteller (OEMs)
Ersatzteilmarkt
Nach Region
Asien-Pazifik
Europa
Nordamerika
Lateinamerika
Naher Osten & Afrika
Schlüsselspieler
Akebono Bremsindustrie Co., Ltd. (Japan)
ZF Friedrichshafen AG (Deutschland)
Advics Co., Ltd. (Japan)
Hitachi Astemo, Ltd. (Japan)
Brembo S.P.A (Italien)
Robert Bosch GmbH (Deutschland)
HALDEX (Schweden)
Kiriu Corporation (Japan)
Syensqo (Belgien)
Tenneco Inc. (USA)
Nordamerika
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Europa
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